Jahresbericht 2018 des Vorsitzenden



Liebe Vertreterinnen und Vertreter in den Vereins und Abteilungsvorständen, liebe Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in der Vereinsarbeit, liebe Aktive, liebe Förderer, liebe Sponsoren,
wenn der Schwimmsport im vergangenen Jahr Schlagzeilenproduziert hat, waren dies häufig  Meldungen, die nicht unbedingt „Ruhmeslorbeeren“ waren. Der Rücktritt von Gaby Dörries und ihrer Stellvertreterin auf dem „außerordentlichen Verbandstag 2018“ des Deutschen Schwimmverband (DSV) im Dezember in Bonn dürften Sinnbild für den Zustand des Verbandes sein.

Als Neuling auf diesem Parkett habe ich in Bonn Offenheit und Ehrlichkeit zwischen den Landesverbänden, sowie weitestgehende Transparenz in allen Sachthemen, insbesondere jedoch bei den Finanzen, vermisst. Der Schwimmverband Rhein-Wupper (SV RW) war auf dem Verbandstag 2018 mit 12 Delegierten vertreten. Hier ist positiv anzumerken, dass die Delegation neben Mitlgiedern des Gesamtvorstandes auch aus interessierten Vereinsvertretern bestand.

Das Thema „Beitragserhöhung“ wird voraussichtlich die mit der neuen Satzung geschaffene Mitgliederversammlung im Mai diesen Jahres beschäftigen. Nach einem Beratungsmarathon zu rund 60 Anträgen hat der Verbandstag eine aktualisierte Satzung für den DSV verabschiedet. In der Umsetzung wird dies zu Veränderungen auf allen Ebenen der Schwimmlandschaft führen.

Der DSV dürfte sich zukünftig vorrangig auf den Bereich „Leistungssport“ konzentrieren. Der Bereich „Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport“ wird auf der Länderebene seinen Niederschlag finden und unter der Begrifflichkeit „Schwimmwelten“, ein in Kooperation der Landesverbände Bayern, Baden, Württemberg und Nordrhein-Westfalen ausgestaltetes Projekt, vorran getrieben werden. Die Informationstagung im Februar 2019 in Dortmund wird erste Impulse in diesem Bereich setzen.

Die Arbeit im Vorstand des Bezirkes hat gezeigt, das insbesondere die kleineren Vereine/Abteilungen - un- JAHRESBERICHT 2018 des Vorsitzenden abhängig davon ob sie wettkampforientiert und/oder breitensportlich ausgerichtet sind – sich mit nachfolgenden Sachständen schwer tun:
− es fehlt an ausreichenden Wasserflächen, um die Nachfrage zu befriedigen
− Kostenentwicklungen sind nur schwer zu kompensieren
− es fehlt sowohl im Bereich „Trainings- / Nutzungsbetrieb“ als auch in der Vorstandsarbeit an Nachwuchs
− insbesondere im politischen Bereich fehlt es an funktionierenden Netzwerken, um eine entsprechende Interessenvertretung sicherstellen zu können.
Um u.a. in solchen Situationen vielleicht Hilfestellung geben zu können, sind wir, als Gesamtvorstand des Bezirks, mit finanzieller Unterstützung des Landessportbundes in eine Organisationsberatung eingestiegen. Bislang wurde, begleitet von einem qualifizierten Moderator, in drei Workshops unser Miteinander im Vorstand als auch die Ausrichtung der Bezirksarbeit für die Zukunft hinterfragt und erste Ziele abgesteckt.

Die regelmäßigen, wöchentlichen Telefonkonferenzen des BGB-Vorstandes sind u.a. die ersten kleinen Schritte im Miteinander. Sie sparen Kosten sowie Zeit und erlauben ein schnelleres und effektiveres  Abstimmen. Die Steigerung dieser Kommunikationsform sind die ersten Videokonferenzen auf der   Ebene des BGBVorstandes. Ziel ist es, bei zukünftigen Aufgabenstellungen den Kreis der Beteiligten an diesen Konferenzformen bis hin zum Gesamtvorstand zu erweitern.
Da der Organisationsprozess noch nicht abgeschlossen ist, wird dieser in 2019 fortgesetzt werden.
Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Schwerpunkte unserer Vorstandsarbeit grundsätzlich nicht verändert.

Die „Neuen“, Christiane Frankenbach im Bereich Finanzen, Thomas Fuhlbrügge im Bereich  Geschaeftsführung, Jens Goldbaum, Alina Rogalski im Bereich Jugend, „wühen“ sich in ihre  Aufgabenbereiche ein. Es gibt häufig mehr Fragen als Antworten.

Neu in der Mitarbeit sind Axel Tillmanns, der die Lehrarbeit im Bereich des Breitensports mit Leben füllen wird. Fabin Löbkes möchte unsere Öffentlichkeitsarbeit voranbringen und tut dies zunächst insbesondere im Bereich der Jugend. Patrick Paas beschäftigt sich als studierter Historiker mit der Geschichte des Bezirks.

Im Wettkampfbereich des Fachbereiches „Schwimmen“ sind auf Bezirksebene Regionalstützpunkte die Vorstufe für die zukünftigen Kader-Athleten auf Landesebene.
Die erste Einrichtung eines solchen Stützpunktes steht in unserem Bezirk im Raum Solingen an.
In Zusammenarbeit mit den den Vereinen vor Ort und dem SV NRW werden derzeit die Einrichtungs- und Durchführungsmodalitäten abgestimmt.

In Arbeitskreisen wurde im Bereich Schwimmen u.a. das jeweilige Wettkampfprogramm abgestimmt. Auch hier ist es schwer den „Schwund fehlender Ehrenamtlichkeit“ zu kompensieren.
Der Bereich „Wasserball“ ist mit dem neuen „Leitungsteam“ auf einem guten Weg und der Erfolg der U 15 kann sich sehen lassen.

In der Jugendarbeit hat sich der neue Jugendausschuss Ziele gesetzt, die aufhorchen lassen: Mit zwei Kleinbussen voll Delegierter will man sich auf dem Jugendtag des SV NRW in zwei Jahren präsentieren.

Der Besuch von Vereinsvertretern im öffentlichen Teil von Gesamtvorstandssitzungen, die an wechselnden Örtlichkeiten im Bezirk abgehalten wurden, ist noch ausbaufähig. Es wäre schön, wenn diese Gelegenheit zum Informationsaustausch mehr genutzt würde.

Alles in allem ist Bewegung im Bezirk. Dies ist positiv. Ein „Danke“ allen, die sich der Sache verschrieben haben, engagiert arbeiten, sich den Aufgaben stellen und sich Neuem nicht verschließen.  Gemeinsamkeit macht stark und bietet mehr Raum für Lösungen.

Rudolf D. Brügge

Vorsitzender des
Schwimmverbands Rhein-Wupper

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