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Jahresbericht 2007 des Fachwartes Wasserball



Im Vorolympischen Jahr 2007 war auf internationaler Ebene das Ziel unserer Nationalmannschaften, Frauen und Männer, sich für die Turniere in Peking zu qualifizieren. Dies gelang, auf Grund starker Konkurrenz bisher noch nicht. Hoffen wir, dass die letzten Chancen Anfang 2008 noch genutzt werden können. Die Olympiateilnahme ist neben dem Prestige, besonders aus finanzieller Sicht, überaus wichtig.

Im nationalen Wasserball in Deutschland spielt die Bundesliga nun bereits im zweiten Jahr nach dem "italienischen Systems". Nach Auflösung der 2. Bundesliga spielt hier eine größere Anzahl von Mannschaften eine Vorrunde im Gruppensystem.
In der weiteren Folge trennen sich die Mannschaften leistungsbezogen in eine Meister- und eine Aufstiegsrunde.
Ob dieses System mittelfristig Bestand haben wird und ob hierdurch das Leistungsniveau unserer Bundesliga gehoben wird, ist heute noch nicht abschließend zu bewerten.
Mit Krefeld 72, Bayer und Aegir Uerdingen nehmen drei Mannschaften unseres Bezirkes an diesem Wettbewerb teil.

An den Bezirksmeisterschaften unseres Verbandes, die im November 2007 begannen, haben 19 Herrenmannschaften gemeldet.
In der Rhein-Wupper-Liga spielen 10, in der Bezirksliga 9 Mannschaften.
Erstmals hatten wir die Auf- und Abstiegsreglung so festgelegt, dass in beiden Ligen eine gleiche Anzahl Mannschaften spielen. Die war in den letzten Jahren, zum Nachteil der Rhein-Wupper-Liga, etwas aus den Fugen geraten.
Bei der männlichen Jugend konnten wir seit langen Jahren erstmals wieder in allen altersklassen eine Meisterschaft ausspielen.
A-Jugend: 3 Mannschaften, B-Jugend: 4 Mannschaften, C-Jugend: 9 Mannschaften, D-Jugend: 8 Mannschaften.
Bei A und B nehmen traditionell weniger Mannschaften im Bezirk teil, da die leistungsstärkeren Vereine mit ihren Mannschaften auf westdeutscher Ebene spielen und grundsätzlich alle Jugendlichen dieser Altersklassen auch bereits bei den Herren teilnahmeberechtigt sind.

Die Umstellung der Spielpläne der Bezirksmeisterschaft von Papier auf Internet-Datenbank findet nun bereits im 2. Jahr statt und ist hervorragend angenommen worden.

Ich glaube, dass diese Maßnahme im Organisationsbereich einer der größten Fortschritte der letzten Jahre war.
Mitteilungen, Informationen, Verlegungen, Ergebnisse sind nun in Windeseile online abrufbar.
www.schwimmverband-rhein-wupper.de / Wasserball / Ergebnisse

Die Jugendförderung auf Rhein-Wupper-Ebene hat im Jahre 2007, bis auf einen Förderlehrgang in der Solinger Klingenhalle im Dezember, praktisch nicht stattgefunden.
Trotz einer klaren Festlegung im Sportförderkonzept des SV NRW, dass die Ausbildung der C- und D-Jugend Sache der Bezirke ist, hat der Landesverband im Jahre 2007 diesen Ausbildungsbereich voll übernommen.
Am Alves-C-Jugend- Pokal in Hannover nahm der SV-NRW erstmals, nach jahrzehntelangem Fehlen auch mit einer eigenen Mannschaft teil.
Da die stärksten Spieler unseres Bezirkes an die Auswahl NRW abgestellt wurden, machte eine eigene Teilnahme für uns keinen Sinn mehr.
Grundsätzlich halte ich die übergeordnete Förderung für positiv, da wir uns auf Landesverbandsebene Vollzeittrainer leisten, die für diese Aufgaben grundsätzlich mehr Zeit haben.
Kritik ist nur an den mangelhaften Absprachen zwischen Landesverband und Bezirken zu üben. Die Kommunikation muss hier deutlich besser werden.
In 2008 müssen wir auf Bezirksebene ein neues Konzept zur Jugendförderung suchen. Wir werden uns mehr auf die Jüngsten konzentrieren.
Geplant ist hier die Teilnahme am Zwergen-Pokal in Auerbach im Juni dieses Jahres.
Bei den älteren Jugendlichen werden wir die Förderung der höher begabten dem Landesverband überlassen.
Wir werden uns hier mehr um die Jugendlichen kümmern, die leistungsbedingt in NRW durch das Netz gefallen sind. Das macht meine Meinung auch Sinn, da wir hier den Nachwuchs fördern, der für die Mannschaften von der Bezirksliga bis zur Oberliga bebraucht werden. Ein Bereich, der seit Jahren zahlenmäßig rückläufig ist.

Im Bereich der Wasserballschiedsrichter wurde im November 2007 traditionell ein Fortbildungslehrgang in Remscheid durchgeführt. Bei guter kulinarischer Betreuung wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue und alte Regeln diskutiert.
Durch die bereits im vergangenen Jahr angestoßenen Initiative unseres Schiedsrichterobmanns Stefan Allendorf konnten wir 7 neue Schiedsrichter gewinnen. Derzeit leiten 34 Schiedsrichter die Spiele unseres Verbandes. 22 amtieren zusätzlich noch auf DSV- und NRW-Ebene.

Seit November 2007 arbeitet Frank Rohleder im Wasserballausschuss des SV Rhein-Wupper mit. Als ?Betreuer Schiedsrichterwesen? hat er die Kostenabrechnung des Schiedsrichterwesens übernommen. Der bekannte erfahrene Bundesligaschiedsrichter wird für alle Wasserballer kein unbekannter sein.
Auf Grund beruflicher Überlastung brauchte Stefan Allendorf in diesem Bereich dringend Entlastung.

Abschließend möchte ich mich beim Wasserballausschuss, Klaus Peter Mittmann, Stefan Allendorf und Frank Rohleder, bei unseren Auswahltrainern Guido Niechcial und Sebastian Berthold und bei allen Schiedsrichtern für ihre nicht immer leichte ehrenamtliche Arbeit bedanken.

Ich wünsche allen Wasserballfreunden ein erfolgreiches Jahr 2008.
Peter Backes 

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