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Jahresbericht 2008 des Fachwartes Wasserball



Traditionell dient ein Jahresbericht, neben der Aufzählung von Fakten und Ergebnissen des abgelaufenen Sportjahres auch dazu, eine Standortbestimmung und die Zukunftsaussichten der Sportart aus Sicht des Berichtenden zu geben.

Im Olympischen Jahr 2008 war auf internationaler Ebene das Ziel unserer Nationalmannschaft der Männer, sich weiterhin auf höchstem Niveau zu stabilisieren.

Nach Angaben der Verantwortlichen wurde das Erreichte in Peking als enttäuschend dargestellt. Ich glaube, dass der 5. Platz von Athen von 2004 nicht als realistischer Maßstab dienen sollte. Für mich ist die Qualifikation für Olympia einer Deutschen Mannschaft bereits eine große Leistung.

Es wird uns trotz aller Bemühungen nicht in jedem Jahr möglich sein, mit den europäischen Spitzenmannschaften mitzuhalten, die auf Grund der Bedeutung des Wasserballs in ihren Ländern und des damit verbundenen Medieninteresses den Sport professionell betreiben können.

Die Bemühungen des Fachausschusses Wasserball des DSV sind zu begrüßen, die Bedeutung des Wasserballs und unserer A-Nationalmannschaften international weiter zu steigern.

Doch sollte man bei aller notwendiger Ausrichtung des Spitzensports, die Gegebenheiten der Basis in unserer Sportart nicht aus den Augen verlieren.

Im nationalen Wasserball in Deutschland spielt die Bundesliga weiterhin ihre Runde im ?italienischen Systems?.

Wie im vergangenen Jahr, wird durch einen noch nicht entschiedenen Einspruch, wieder mit 17 Mannschaften gespielt. Auf Grund der fehlenden Masse im deutschen Bundesligawasserball ist der Leistungsunterschied der Mannschaften gewaltig.

Mit SV Krefeld 72, Bayer 08 Uerdingen und Aegir Uerdingen nehmen drei Mannschaften unseres Bezirkes an diesem Wettbewerb teil

An den Bezirksmeisterschaften unseres Verbandes, die im November 2008 begannen, haben in diesem Jahr erstmals wieder zwei Mannschaften mehr gemeldet.

Mit elf Mannschaften in der Rhein-Wupper-Liga und zehn in der Bezirksliga, haben wir zwei gut funktionierende Runden laufen.

Bei der männlichen Jugend kam eine Runde der A-Jugend nicht zu Stande, bei der B-Jugend spielen 4 Mannschaften.

Bei A und B nehmen traditionell weniger Mannschaften im Bezirk teil, da die leistungsstärkeren Vereine mit ihren Mannschaften auf westdeutscher Ebene spielen und grundsätzlich alle Jugendlichen dieser Altersklassen auch bereits bei den Herren teilnahmeberechtigt sind.

Erfreulich die Entwicklung bei der C- und D-Jugend. Hier haben viele Vereine erkannt, wie wichtig die Ausbildung bei den Jüngsten ist, auch wenn dies aus finanziellen Engpässen und aus Gründen knapper Wasserflächen oftmals eine große Anstrengung bedeutet.

Mitteilungen, Informationen, Ergebnisse der Meisterschaft sind bekannterweise online abrufbar.
www.schwimmverband-rhein-wupper.de / Wasserball / Ergebnisse

Die Jugendförderung auf Rhein-Wupper-Ebene im Jahre 2008, beschränkte sich auf den Bereich der D-Jugend. Die Förderung älterer Jugendlichen liegt nun vollständig in der Hand des Landesverbandes, mit seinen hauptamtlichen Trainern.

Auf Grund der Fülle von Maßnahmen und damit verbundener Terminenge ist unseren jugendlichen Wasserballer ein Mehr auch kaum zumutbar.

Wie geplant nahmen wir am 6.6.-9.6.08, mit den Jahrgängen 95 und Jünger, am Zwergen-Pokal im Vogtländischem Auerbach teil. Bei hervorragendem Wetter in einer tollen Anlage eine unvergessliche Tour.

Im Vorfeld dieses Turniers führten wir mit dieser Altersklasse vier Vorbereitungslehrgänge in der Solinger Klingenhalle durch

Im Jahre 2009 haben wir uns in Auerbach bereits wieder angemeldet.

Am 5.6.-7.6 werden wir dort mit dem Jahrgang 96 antreten. Zur Vorbereitung sind vorher noch einige Lehrgänge in Planung.

Im Bereich der Wasserballschiedsrichter wurde im November 2008 traditionell ein Fortbildungslehrgang in Remscheid durchgeführt.

Bei gutem Essen wurden in diesem Jahr hauptsächlich Erfahrungen ausgetauscht, da es ausnahmsweise mal keine neuen Regeln zu diskutieren gab.

Derzeit leiten 34 Schiedsrichter die Spiele unseres Verbandes. 24 amtieren zusätzlich noch auf DSV- und NRW-Ebene.

Mit Heiner Hilker und Lothar Haferkamp schieden aus Altergründen zwei Urgesteine aus, die jahrzehntelang ehrenamtlich als Schiedsrichter tätig waren.

Vielen Dank und alles Gute.

Abschließend möchte ich mich beim Wasserballausschuss, Klaus Peter Mittmann, Stefan Allendorf und Frank Rohleder, bei unserem Auswahltrainer Sebastian Berthold und bei allen Schiedsrichtern für ihre nicht immer leichte ehrenamtliche Arbeit bedanken.

Ich wünsche allen Wasserballfreunden ein erfolgreiches Jahr 2009.
Peter Backes

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