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SV Rhein-Wupper bei der Nico Trophy in Berlin



Foto: Jens Oberhoff

Nach tollen Spielen und furiosem Auftreten aber letzten Endes dramatischem Turnierverlauf nur Platz 4

Als einziger Schwimmbezirk des SV NRW reiste die Wasserball Auswahlmannschaft des SV Rhein-Wupper zur diesjährigen Nico Trophy. Die 15 Spieler aus den Vereinen: WF Wuppertal, SV Rheinhausen, SV Krefeld 72, SV Bayer Uerdingen und dem Düsseldorfer SC 1898 starteten mit sehr geringen Erwartungen, war man doch vor einem Jahr beim Zwergen Pokal in diesem Jahrgang 1998 und jünger nur auf Platz 5. gelandet. Auch der Düsseldorfer SC 1898 konnte in diesem Jahrgang als einziger NRW Vertreter bei der Deutschen D-Jugendendrunde nur Erfahrungen sammeln und wurde abgeschlagen 6ter.

Doch gleich im ersten Spiel, gegen einen der Mitfavoriten Niedersachsen, spielten die von Sebastian Berthold vorbereitete und eingeschworene Truppe furios auf. Gleich mit 6:1 konnte man im ersten Viertel gegen den von C3 Bundestrainer Holger Rähse betreuten Favoriten starten. Musste sich aber mehr und mehr der Überlegenheit der Niedersachen beugen welche sich Tor um Tor heran kämpften und auch mehrfach ausgleichen konnten. Doch durch tolle Spielzüge vorbereitete Tore, Kampf und Geschlossenheit wurde das Spiel mit 14:12 gewonnen und somit für eine erste Überraschung gesorgt.

Die Sensation gelang Baden-Württemberg die Topfavorit Berlin im Auftaktmatch mit 7:6 bezwingen konnten. Und die Siegreichen Süddeutschen waren am Samstag Morgen auch der nächste Gegner, mit gehörig Respekt und voller Konzentration gingen die Jungs ins Spiel und dieses konnte gleich mit 18:6 gewonnen werden. Nach kurzer Mittagspause ging es gegen den SV Brandenburg ebenfalls einer der Favoriten.
Nach unkonzentriertem aber dennoch überlegenem Start, schlichen sich immer mehr einfache Fehler ein. Jetzt zeigte sich das Berthold auf viele junge Talente setzte welche zum erstmal auf nationaler Bühne aktiv waren, aber das Potenzial zu mehr haben, so dass man zu Halbzeit völlig unnötig mit 4:5 zurück lag. Doch das Team kämpfte sich zurück und ging mit 8:7 ins letzte Viertel. Hier zollte
man der kurzen Pause Tribut und die Kräfte schwanden dahin, hierzu kamen Massenhaft interessante Entscheidungen des Berliner Schiedsrichtergespannes, so dass man am Ende sehr deutlich mit 8:13 unterlag.

Nach einem sicherem 7:14 Erfolg im Sonntag Morgenspiel gegen die Sächsische Mannschaft und weiteren spannenden Turnierspielen aller anderen Teilnehmer, stand am Sonntagnachmittag "das Finale" gegen den Berliner Schwimmverband an. Die Tabellenkonstellation vor dem Spiel ergab, dass man bei einem Sieg oder Unentschieden gegen Berlin Erster werden würde. Doch bei einer Niederlage das Turnier aufgrund von direktem Vergleich gegen Brandenburg nur als Vierter nach Hause fahren würde, ein Ergebnis worüber bei der Abfahrt jeder sofort mit Kusshand genommen hätte. Nach den tollen Leistungen, dem Teamgeist der eigentlichen sonst als harte Rivalen auftretenden Spieler sowie den enormen Fortschritten im Turnierverlauf, wäre dieser vierte Platz doch sehr bitter!

Die Junges waren gut eingestimmt, die Zuordnung bei den starken Berliner Einzelspielern passte, man ging bereits nach 0:20 Sekunden in Führung und spielte prima mit. Nach dem ersten Viertel stand es 3:3 und es entwickelte sich ein tolles Spiel. Nur hatte der Niedersächsische Schiedsrichter etwas dagegen und stellte Dennis Streleskij der als Center Verteidiger später zum Besten Spieler und Torschützenkönig gewählt wurde, für Aktionen die in allen Spielen zuvor von ihm selbst noch nicht mal als Foul ausgelegt wurden bereits im ersten Viertel zweimal hinaus. Als dann nach 9:33 die dritte Rausstellung wegen Torwurfs nach Stürmerfoul, also Missachtung des Schiedsrichter folgte war der Bruch für das unerfahrene Team zu groß. Die Jungs kämpften zwar wie die wilden und versuchten sich gegen die Niederlage zu stämmen, holten sogar noch insgesamt 5 Raustellungen, kassierten keine einzige mehr dennoch war das Spiel für alle vorbei und Berlin siegte locker mit 4:14 wurde Turniersieger, gefolgt von Niedersachen und Brandenburg.

Bei der Siegerehrung durch Hagen Stamm war die Traurigkeit, nach super Spielen, vielen tollen Eindrücken in Berlin einem prima Turnier mit dann unglücklichen Ende doch nicht zu verdecken auch wenn Dennis Streleskij neben dem Preis des besten Torschützen auch alle möglichen Stimmen bei der Wahl zum Allstar Team erhielt.

Wir bedanken uns für die tolle Organisation durch Wasserballwart Peter Backes, bei allen mitgereisten Eltern und Fans, sowie Oliver Grohall der uns als Fahrer und Betreuer vor Ort eifrig unterstützte.


Jan-Ole Künstler (TW), Peer Oberhof, Richard Blömer (4 Tore), Scott David (4),
Nick Stürwolt (1), Dennis Streleskij (22), Julian Angenoort (3), Robin Toth
(12), Tim Neuhaus (1), Moritz Pohlmann (2), Moritz Wlasowicz (3), Marc Felix
Brinner, Sebastian Neber (1), Patrick Mioska (2), Ramon Rogowski (TW),
Trainer: Sebastian Berthold

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