Jahresbericht 2017 des Vorsitzenden



Liebe Vertreterinnen und Vertreter in den Vereins- und Abteilungsvorständen,

liebe Schwimmerinnen, liebe Schwimmer,

liebe Förderer, liebe Sponsoren,

sehr geehrte Damen und Herren,

Das Jahr 2017 war für uns, den BGB-Vorstand, ein schwieriges. Langfristige, krankheitsbedingte Nicht-Verfügbarkeit von mir, dem Vorsitzenden, und Siegfried Willecke, dem Geschäftsführer, waren der Arbeit nicht zuträglich, zumal beide Ämter nicht mit Stellvertreter(n)/Innen besetzt sind.

Erfreulich ist jedoch, dass der Wettkampf-Betrieb von den Fachbereichen geübt professsionell abgewickelt wurde. An dieser Stelle allen Beteiligten ein „herzliches Danke“ für die geleistete Arbeit. Insbesondere allen Akteuren, die im Hintergrund zum Gelingen der vielfältigen und zahlreichen Veranstaltungen beigetragen haben, sei an dieser Stelle unsere Anerkennung ausgesprochen.

Das Ereignis des Jahres 2017 war die Ehrung von Silke Hohlstein-Terwesten, die für ihre sportlichen Leistungen und ihr Engagement für das Synchronschwimmen in einer spektakulär bewegenden Feier als erste und einzige Europäerin in Dallas/USA in die „Hall of Fame des Sports“ aufgenommen wurde. Die Aufnahme in die „Hall of Fame“ war eine Überraschung. Gleichwohl - es hat jemanden „getroffen“, dem sie ohne wenn und aber zusteht. Liebe Silke – wir dürfen stolz sein, Dich als Repräsentantin einer Sportart, die von jeder Teilnehmerin / jedem Teilnehmer einen hohen Einsatzwillen abverlangt, in unseren Reihen zu haben. Wir „ziehen den Hut“ vor Deinem jahrelangem Einsatz als Aktive, aber auch als Trainerin, Motivatorin und Aushängeschild Deines Sports. Wir wünschen Dir, dass Dein Sport Dich noch lange trägt und Du Dich mit Freude und Spaß in Deinem Element wohlfühlst.

Wie in meinem Bericht zum Jahreswechsel bereits dargelegt, zeichnete sich im Jahresverlauf immer mehr ab, dass insbesondere die Personalsituation und die Besetzung der Aufgabenfelder ein großes Problem sind. Die Arbeit des Gesamtvorstandes als Team dürfte aus meiner Sicht darüber hinaus als verbesserungswürdig bezeichnet werden. Möchte an dieser Stelle nicht verhehlen, dass ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass ein kooperativer Führungsstil nicht immer der Schlüssel zur Lösung von Problemen zu sein scheint.

2016 habe ich als Arbeitsschwerpunkte für 2017 die Felder

 Verbesserung der Kommunikation mit den Mitgliedsvereinen

 Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter/Innen

 Aufbau Fachbereich „Lehrwesen“

 Aufbau einer nachhaltigen Verwaltungsstruktur

benannt. Es sind letztlich nur minimale Veränderungen erfolgt, so dass es auch in 2018 weiterhin gilt, an diesen Aufgaben zu arbeiten.

Ich vertraue darauf, dass auf einer moderierten Klausurtagung des Gesamtvorstandes, die im Februar 2018 stattfinden wird, eine gemeinsame Linie gefunden wird, die Aufgaben anzugehen und Lösungen zu erarbeiten.

Auch in 2017 sind wir mit den Sitzungen des Gesamtvorstandes in unserem Bezirk „auf Achse“ gewesen. Die Teilnehmerzahl im „Öffentlichen Teil“ ist zwar nicht berauschend, gleichwohl bin ich überzeugt, dass es notwendig ist, unseren Mitgliedsvereinen und -abteilungen ein „Angebot vor Ort“ zu machen. Die Statements der anwesenden Vereinsvertreter im „Öffentlichen Teil“ der letzten Sitzung des Gesamtvorstandes in 2017 in Neukirchen-Vluyn haben gezeigt, dass insbesondere die kleineren Vereine und Abteilungen von den gleichen Sorgen „geplagt“ werden. Dies sind Mangel an qualifizierten Übungsleitern und Trainern, schwindende Möglichkeiten den Sport zu betreiben, weil Bäder nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, sowie Finanzprobleme aufgrund stetig steigender Kosten und Gebühren.

Wenn wir – die Mitgliedsvereine und -abteilungen – uns im Bezirk als Gemeinschaft verstehen, erhoffe ich mir aus einem Dialog mit den großen Vereinen Unterstützung bei der Besetzung von Ehrenämtern zu finden. Es gilt darum zu werben, dass der Schwimmsport nicht nur Leistungssport ist, sondern gleichwertig nebeneinander der Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport seine Berechtigung hat.

Mein Bericht ist ernüchternd, gleichwohl gilt es den Blick nach vorne zu richten. 2018 dürfte – nicht nur für uns im Bezirk Rhein-Wupper - ein in vielerlei Hinsicht spannendes Jahr für den Schwimm-sport werden. Lasst es uns gemeinsam angehen.


Rudolf D. Brügge
Vorsitzender des
Schwimmverbands Rhein-Wupper

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